Drehzahlmesser im Vergleich
Insbesondere in Auktionshäusern werden gern Drehzahlmesser mit falscher Zuordnung angeboten. Die mit Abstand höchsten Preise werden für W123er DZM gezahlt (80.- bis 200.- Euro), während z.B. W124er DZM oft die 20 Euro-Marke nicht packen.
Hier zunächst Fotos der verschiedenen W123-Modelle für eine
grobe Unterscheidung. Innerhalb der Baureihen gibt es natürlich
noch weitere Unterscheidungen:
Diesel: 6000 IMP oder 14 000 hz oder LiMa Klemme W. Meist haben DDZM
keinen roten Bereich. Ausnahme sind sehr frühe Modelle, die auch eine Uhr mit Minutenskala aufweisen.
Benzin: 4- und 6-Zylinder; für Unterbrecherkontakt oder
elektronische Zündung, dazu diverse rote Bereiche. Bis 8/82 mit
Silberkappe auf der Nadel. Ganz frühe Modelle haben eine Uhr mit
Minuteneinteilung. Es gibt zudem auch unterschiedliche
Nullpunkte.

W123 6 Zylinder; äußerst seltene Vorserie:
Minuteneinteilung und gestreifter roter Bereich
UPM x100 RPM als Einheit. Skala beginnt mit
5

W123 6 Zylinder, erste Serie: Silberkappe,
Minuteneinteilung und gestreifter roter Bereich,
Skala beginnt mit 3; min-1 x100 als
Einheit

W123 2. Serie 4 Zylinder. Roter Bereich nicht
schraffiert; keine Minutenskala.
Die 5 ist an den 2. Strich gewandert. Jetzt
x100 1/min.

W123 4 Zylinder 3. Serie. Wie 2. Serie,
jedoch schwarze Zeigerkappe

Vorserien-DDZM; roter Bereich ab 4500 UpM; Uhr mit Minutenskala

Der elektronische Aufbau war sehr überschaubar.

Sehr früher DDZM mit rotem Bereich ab 4600 UpM; Uhr mit Minutenskala.
Hier nun Drehzahlmesser von anderen
Typen. Sie lassen sich mit bestem Willen nicht in den 123er
einpassen. Es fällt auch auf, daß die DZM von W201 und W124
keinesfalls baugleich sind, obwohl dies immer wieder behauptet
wird. 
W123 Diesel 3. Serie; kein roter Bereich. Frühere Serien
haben die silberne Zeigerkappe.

W201 (190er)
W124
W126

W107, frühe Ausführung. Die Uhr wird in die mittlere
Lüftungsdüse eingesetzt. 
W107 / W116 (die Leuchtdioden sind nicht original)